Verlagsvertretung Tell Schwandt, 14089 Berlin, Lerchenstr. 14a, T.030-832 4051,.bestellbuch@t-online.de.../.no cookies!

Herbstreise.2019
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der Promedia Verlag freut sich, die Lese- und Diskussionsreise von Winfried Wolf  
zu seinem neuen Buch ankündigen zu können: https://mediashop.at/buecher/mit-dem-elektroauto-in-die-sackgasse/

Winfried Wolf
MIT DEM ELEKTROAUTO IN DIE SACKGASSE
Warum E-Mobilität den Klimawandel beschleunigt
216 S., br., € 17,90
 978-3-85371-450-8
E-Mobilität heißt das neue Zauberwort. Tesla ist Kult. Winfried Wolf hingegen sieht im Elektroauto nur eine neue Variante zur Intensivierung einer individuellen Automobilität, die für das Klima, die Umwelt und die Städte zerstörerisch ist und jährlich weltweit einen Blutzoll von einer Million Straßenverkehrstoten fordert. Bislang war es den Autokonzernen und ihrer Lobby noch nach jeder tiefen Branchenkrise gelungen, mit einer inneren Scheinreform zu antworten und damit einen neuen weltweiten Auto-Boom auszulösen. Die neue Zauberformel „Elektromobilität“ wird laut Wolf aus drei Gründen in die nächste Sackgasse führen. Erstens, weil unter den gegebenen Bedingungen ein Elektro-Pkw im Lebenszyklus nur maximal 25 Prozent weniger CO2 emittiert als ein Benzin- oder Diesel-Pkw. Dabei wächst gleichzeitig mit dem Einsatz von Millionen neuer ElektroPkw die Zahl der Autos mit herkömmlichen Antrieben pro Jahr um 70 bis 100 Millionen. Die Gesamtsumme der CO2 -Belastung steigt damit von Jahr zu Jahr deutlich. Zweitens, weil Elektroautos meist Zweitwägen sind, die zur Intensivierung des städtischen Verkehrs führen und dabei drei bis vier Mal mehr Fläche beanspruchen als der öffentliche Verkehr. Drittens, weil die damit verbundene zusätzliche Menge an Elektrizität die dringend notwendige Verringerung von Kohlestrom verlangsamt und das Hochfahren der Atomstromerzeugung zur Folge haben wird. So verdreifacht China, das stark auf E-Mobilität setzt, aktuell die Zahl der Atomkraftwerke auf 100. Aus Sicht der Autolobby beabsichtigt und aus Sicht der Umweltfreunde fatal: Mit dem Kult um das Elektroauto wird die Tatsache ausgeblendet, dass es für Mobilität einfache und überzeugende Lösungen gibt. Winfried Wolf plädiert in seinem Buch eindringlich für dezentrale Strukturen, die „Wiederentdeckung der Nähe“, die Entwicklung der „Stadt der kurzen Wege“ und für eine umfassende Förderung des nichtmotorisierten Verkehrs -des Zu-Fuß-Gehens und Radfahrens. Dazu braucht es den Ausbau öffentlichen Verkehrs mit umfassendem Nulltarif.

Die Präsentationen in 0stdeutschland:

*) Montag, 16. September 2019 um 19 Uhr
im Bundesumweltamt, Wörlitzer Pl. 1, 06844 Dessau-Roßlau

*) Freitag, 20. September 2019 um 19 Uhr
im Marx-Engels-Zentrum Berlin, Spielhagenstr. 13, Berlin-Charlottenburg

*) Mittwoch, 30. Oktober 2019 um 19 Uhr
im Nachbarschaftszentrum "Amtshaus Buchholz", Berliner Str. 24, 13127 Berlin


15.09.2019, 14:00–15:30
INTERNATIONALES LITERATURFESTIVAL BERLIN, 
JAMES SIMON GALERIE, EISERNE BRÜCKE, 10178 BERLIN
Buchvorstellung Stefan Weidner: 1001 Buch. Die Literaturen des Orients, Edition Converso

Stefan Weidner
1001 Buch – Die Literaturen des Orients
ca. 340 S., geb., ca. € 29,50
978-3-9819763-3-5
Dies Buch ist eine Literaturgeschichte der islamischen Welt, die ganz im Sinne unseres Dreizacks steht, also sehr weiblich-kraftvoll, voller Überraschungen: Entgegen den herrschenden Vorurteilen (und dem Frauenbild mancher Muslime heute) ist zunächst festzuhalten, daß Frauen in der arabischen Literatur stets präsenter als in der lateinisch-griechischen Antike und im europäischen Mittelalter waren. ( ... ) die Dichterinnen im arabischen Andalusien gaben sich ausgesprochen weltlich, standen in der Wortwahl ihren männlichen Kollegen nicht nach. Muhdja bint al-Tyyani aus dem 11. Jh. (sic!); „Dank für die frischen Pfirsiche, die du mir schenkst! ( ... ) / Sie sind so wohlgerundet wie der Mädchen Brüste, / doch lassen jeden Penis sie vor Neid erblassen!"
Stefan Weidner reiste bereits als Schüler nach Nordafrika und machte dort seine ersten Erfahrungen mit dem Islam. Später studierte er Islamwissenschaften, Germanistik und Philosophie an den Universitäten Göttingen, Damaskus, Berkeley und Bonn. Er arbeitet als Autor, Übersetzer, Literaturkritiker. Von 2001 bis 2016 war er Chefredakteur der Zeitschrift Fikrun wa Fann, die vom Goethe-Institut herausgegeben wird und zum Dialog zwischen westlicher und islamisch geprägter Kultur beitragen soll. Er hat zahlreiche Lyriker aus dem Arabischen übersetzt, darunter Adonis und Mahmud Darwisch.


24.06.2019 19:30 Katholische Propstei St. Trinitatis
Lesung & Konzert im Rahmen der "Jüdischen Woche" Leipzig
Martina Bitunjac: Lea Deutsch
Martina Bitunjac präsentiert ihre 2019 im Verlag Hentrich & Hentrich
erschienene Biographie über Lea Deutsch, eine hochtalentierte 
jüdisch-kroatische Schauspielerin der 1930er Jahre. Dabei handelt es 
sich um die bewegende und tragische Lebensgeschichte eines jungen 
Mädchens, deren Leidenschaft und Leben durch die Machtübernahme 
der kroatischen Faschisten ein viel zu frühes Ende fand. Die Autorin 
wird dabei sowohl über die Theaterwelt der Protagonistin als auch 
über ihr Schauspielverbot und die Überlebensversuche der Familie 
Deutsch im „Unabhängigen Staat Kroatien“ sprechen.

Nonnenmühlgasse 2, 04107 Leipzig
Umrahmt wird die Buchvorstellung 
durch die Musik des Leipziger
Klezmer-Ensembles Rozhinkes, 
dessen Lieder die weitreichende und
vielgestaltige mittel- und osteuropäische 
Vergangenheit jüdischen Lebens 
ergründen und widerspiegeln:
Karolina Trybala (Gesang, Perkussion)
Samuel Seifert (Violine, Harmonika, Gesang)
Tilmann Löser (Piano)

Martina Bitunjac: Lea Deutsch
Ein Kind des Schauspiels, der Musik und des Tanzes
70 Seiten, Abb., Broschur,  € 8,90
978-3-95565-303-3

Lea Deutsch (geb. 1927) - das Zagreber „Wunder
kind“ der 1930er: Als hochtalentierte jüdisch-
kroatische Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin 
hielt sie eine ganze Kulturwelt in Atem. Von der 
Presse wurde sie als ein Phänomen, ein Genie, 
als eine unvergleichliche Kinderkünstlerin verehrt.
Gleichzeitig war sie ein Kind ihrer Zeit, in der noch
der Geist der „Goldenen Zwanziger“ spürbar war: 
selbstbewusst, energievoll, fordernd, klug. Diese 
Eigenschaften verkörperte sie in ihren unzähligen 
Rollen, etwa „Louison“, „Pünktchen“ oder „Gita“. 
In den neun Jahren ihres Künstlerdaseins faszi-
nierte sie ihr Publikum, auch in zahlreichen 
„Hosenrollen“ als Lord, Bauernjunge und Prinz. 
Ihrer großen Leidenschaft wurde mit der Macht-
übernahme der kroatischen Faschisten ein Ende 
gesetzt. 1943 wurde sie nach Auschwitz deportiert 
und kehrte nie wieder zurück..

... Albert T. Lieberg
Der Systemwechsel
Utopie oder existenzielle Notwendigkeit?
120 S., br., € 17,00
978-3-96317-105-5
Revolution oder Evolution? Konsumwahn, Stress, Verdummung, Umweltzerstörung, Kriege, Ungerechtig- keit, Unterdrückung, Ausgrenzung und Vereinsamung - dies sind nur einige Aspekte unserer globalen Wirklichkeit. Um die Fehlentwicklungen und Missstände unserer Evolution auf Dauer überwinden zu können, brauchen wir einen tiefgreifenden, vielleicht sogar radikalen Systemwechsel. Das hier skizzierte Modell der Gesamtgesellschaftlichen Modernen stellt sich dieser Herausforderung. Lieberg erarbeitet eine konkrete alternative Gesellschaftsoption. Er geht damit über die bekannte Materialismus- und Kapitalismuskritik hinaus, verliert sich nicht in der Betrachtung isolierter Reformansätze, sondern wagt ohne Tabus die Formulierung eines ganzheitlichen politischen Ansatzes. 
27. Juni 2019, 19 Uhr: Albert T. Lieberg beim Niekollektiv in Berlin (Warthestraße 10). 
25. Juni 2019, 19 Uhr: Albert T. Lieberg zu Gast im "aquarium" (Skalitzer Straße 6) in Berlin. 
22. Juni 2019, 19 Uhr: Albert T. Lieberg im Japanischen Haus in Leipzig (Eisenbahnstraße 113B). 
"Albert T. Lieberg hat ein kluges, hochaktuelles Buch verfasst. Seine Analyse der neoliberalen Wahnidee und des Konsumterrors der Warengesellschaft ist bestechend. 
Es gibt keine Ohnmacht in der Demokratie. 
Lieberg zeigt den Weg zur dringend notwendigen Entmonetarisierung der gesellschaftlichen Verhältnisse.und 
zur Befreiung des Identitätsbewusstseins im Menschen." 
Jean Ziegler,...
Autor des Buches "Der schmale Grat der Hoffnung"...
und Vizepräsident des Beratenden Ausschusses des UNO-Menschenrechtsrates....

Am 16. Juni 2019, 15 Uhr
Eröffnung und Übergabe des 
digitalen Carlebach-Archivs
Ariowitsch-Haus, Leipzig
Hinrichsenstraße 14, 04105 Leipzig
16.06.2019 - 31.12.2019 
Ausstellung: Ephraim Carlebach. 
Ariowitsch-Haus, Leipzig
Hinrichsenstraße 14, 04105 Leipzig

Marco Helbig
Ephraim Carlebach
Neoorthodoxer Rabbiner 
in einer liberalen Stadt
112 S., br., € 14,90
978-3-95565-331-6
Ephraim Carlebach war der berühmteste 
Rabbiner Leipzigs und sein Lebenswerk strahlt 
bis heute über die Grenzen der Stadt hinaus. 
Durch seine neoorthodoxe Erziehung war es 
ihm auferlegt, neue Wege auszuloten und sie 
zu gehen. So gründete er die erste jüdische 
Schule Sachsens, erreichte den unterrichtsfreien
Sabbat und setzte reformpädagogische Ideen an
der Schule um. Er war das Herz und die Seele 
der Schule. Sein ständiges Bemühen um 
Verständnis und Zusammenarbeit zeichnen 
ihn als Menschen aus. Dieses Buch stellt 
Ephraim Carlebach vor und bringt ihn zurück 
in den aktuellen Kontext. Sein Leben und Werk
stehen beispielhaft für eine Generation von 
Rabbinern, welche religiöse und weltliche 
Bildung vereinten. Als Vertreter der 
Neoorthodoxie zeigt seine Lebensgeschichte 
die überwindbaren und unüberwindbaren 
Grenzen auf. Verlag Hentrich&Hentrich
Das Zentrum jüdischer Kultur Ariowitsch-Haus
Leipzig bringt Ephraim Carlebachs Leben und 
Werk zurück ins stadtgeschichtliche Interesse.
Aktualität bekommt er durch Rap-Workshops 
mit über 300 Jugendlichen, die sein Leben 
studierten und ihren eigenen Song schrieben.
140 Jahre Ephraim Carlebach 
36 Jahre Wirken in Leipzig 
ist eben mehr als nur eine Biographie!
Einzigartig ist die Übergabe des digitalen Joseph
Carlebach Archivs durch das Joseph Carlebach
Institut (Bar-Ilan Universität, Israel) an das
Zentrum jüdischer Kultur Ariowitsch-Haus 
Leipzig. Fortan kann man Carlebachs Leben an
Originalen in seiner Wirkungsstadt aufarbeiten.

Zur Eröffnung sprechen:

Dr. Skadi Jennicke, 
Bürgermeisterin für Kultur, Stadt Leipzig 

Dr. Marco Helbig, 
Projektleiter und Kurator der Ausstellung

Dr. George Y. Kohler, 
Leiter des Joseph Carlebach Instituts 
in Ramat Gan, Israel

Musik: 
Marco Helbig (Rap), 
Zsolt Balla (Bass), 
Hans Otto, 
Yochai Noah Sadeh

English edition: Helbig, 
Ephraim Carlebach
Neoorthodox Rabbi in a liberal town
ISBN 978-3-95565-335-4, € 14,90
Eine Veranstaltung 
im Rahmen der Jüdischen Woche Leipzig 
mit freundlicher Unterstützung 
der Ostdeutschen Sparkassenstiftung

Berlin, Do., 23.05.2019: Auf der Lesebühne FÜRWORT in Schöneberg, 
Naumannstr. 3, liest Ann E. Hacker aus "Café Hannah". Gastgeber: Andrea Maluga und Matthias Rische. 
Mit dabei sind außerdem Ben Schmid, Kabarettist und Comedian, und das Berliner Popduo PunkoPops. 
Ein Café zum Verlieben!
Ann E. Hacker
Café Hannah - Alles auf Anfang
310 S., 10 Illustrationen., br., € 14,00
978-3-944936-55-0
Kurz vor ihrem fünfzigsten Geburtstag erfüllt sich die weltläufige Hamburgerin Hannah Jensen einen Lebenstraum: Sie eröffnet in der Münchner Blumengasse ihr eigenes Café. Hier kommen viele Geschichten zusammen, denn auch andere Menschen stehen vor einem Neubeginn: Hannahs Innenarchitektin Marlene kann nicht länger zwischen Job und Betreuung ihrer betagten Mutter hin und her hetzen. Hannahs Nichte Svenja löst in Hamburg Knall auf Fall ihre Verlobung und fährt spontan mit dem charmanten, aber geheimnisvollen Ben nach München. Edeltraut, nach mehr als dreißig Jahren Ehe vom Mann verlassen, braucht nach einer Mieterhöhung dringend einen Job, doch sie kann "nur" kochen und backen. Die Amerikanerin April macht sich auf die Suche nach einer Geliebten ihres verstorbenen Mannes und landet in der Blumengasse. Der knurrige Künstler Hubertus von Waldhausen sinniert, ob er etwas gegen das neue Café im Erdgeschoss seines Hauses unternehmen soll. Und der in Dublin lebende Pole Andrzej bekommt überraschend Post von einer Frau namens Hannah. EDITION TINGELTANGEL

Buchpräsentation „Mare Manuscha“ am 23. Mai 2019Ein buntes Programm mit Gesprächen 
sowie musikalischen und künstlerischen Einlagen. Durch den Abend führt Cornelia Wilß (Kulturjournalistin).
um 18 Uhr in der Heinrich Böll Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin:

Mare Manuscha
Kunst & Kulturen der Sinti & Roma
Vorgestellt werden Nicoleta Bitu, Hamze Bytyci, Udo Engbring-Romang, Manolito Mario Franz, Lore Georg, Romeo Gitano, Ewald Hanstein, Dejan Jovanovic, Hristo Kyuchukov, Ilona Lagrene, Reinhold Lagrene, Valérie Leray, Roger Moreno, Nedjo Osman, Riccardo M Sahiti, Imrich Tomáš und Alfred Ullrich mit zahlreichen vierfarbigen Fotografien von Alexander Paul Englert
260 S., br., € 28,00
edition faust
978-3-945400-57-9
Die Herausgeber Romeo Franz und Cornelia Wilß als gemeinsam Interviewende treffen Künstlern und Künstlerinnen mit Romno-Hintergrund aus den Bereichen Bildende Kunst, Film, Theater, Musik und Literatur. Dabei geht es um das Verwurzeltsein in der eigenen Familiengeschichte, um individuelle und kollektive Strategien im Umgang mit der Mehrheitsgesellschaft, um Erfolge und Niederlagen, um Wirklichkeiten und Utopien in Kunst und Politik. Zugrunde liegt allen diesen Begegnungen die kritische Auseinandersetzung mit kultureller und sozialer Diskriminierung einer Minderheits- in einer Mehrheitsgesellschaft. Sie entlarven gewohnte Seh- und Deutungsmuster der Mehrheitsgesellschaft als Stereotype und Klischees. Fortgesetzter kultureller und sozialer Ausgrenzung und tief verankertem Rassismus gegen Roma und Sinti entgegenzuwirken ist ein Anliegen des Buches!
13. Mai 2019 um 19 Uhr- Italienisches Kulturinstitut Berlin
Hildebrandstr. 2 - 10785 Berlin
Enrico Deaglio präsentiert seinen preisgekrönten Essay "Eine wahrhaft schreckliche Geschichte zwischen Sizilien und Amerika" (Edition Converso, März 2019) im Gespräch, mit Lesung:

Enrico Deaglio
Eine wahrhaft schreckliche Geschichte 
zwischen Sizilien und Amerika
übersetzt von Klaudia Ruschkowski
232 S., geb., € 23,00
978-3-9819763-1-1 Edition Converso
Enrico Deaglio rekonstruiert mit erzählerischer Kraft und der journalistischen Bravour eines Truman Capote diesen Fall von Lynchjustiz, der sich 1899 einige hundert Kilometer nördlich von New Orleans zutrug und wie ein filmreifer Thriller beim Lesen Gänsehaut erzeugt. In einer heißen Nacht im Juli 1899 war das unbekannte Städtchen Tallulah – ein winziger Fleck auf der Landkarte der Neuen Welt Schauplatz einer kollektiven, grundlosen und grausamen Lynchjustiz. Der Auslöser? Eine Ziege, die sich am Gras des Nachbargartens gütlich hielt, machte den weißen Gartenbesitzer so wütend, dass er  das Tier erschoss. Daraufhin kam es zu einer größeren Schießerei. Unmittelbar fand sich eine weiße Menschenmenge zusammen und lynchte in einer Kollektivvergeltung fünf Menschen. Bei denen handelte es sich nicht um „Neger“, wie es in jenen Gegenden gang und gebe war („strange fruits“, Billy Hollyday), sondern um sizilianische Bauern, alle aus ein und derselben Familie, die aus der sizilianischen Stadt Cefalù ausgewandert waren. Vergeblich verlangte die italienische Regierung nach Erklärungen, erhielt jedoch eine finanzielle Wiedergutmachung. Damit war für die Amerikaner die Sache erledigt. „In Wahrheit“, so bemerkt Enrico Deaglio, „hatte die Geschichte wesentlich größere Ausmaße. Größer bedeutet hier sehr viel grauenvoller, infamer, mysteriöser, aber auch abenteuerlicher und beinahe wie im Märchen.“ Deaglio folgt den Fährten einer literarischen Wahrheit, erforscht die Orte des Geschehens, gräbt Bruchstücke von Erinnerungen und zu archäologischen Fundstücken gewordene Zeugnisse aus, umreißt die menschlichen Konturen einer allumfassenden Gewalt. Doch Hinweis um Hinweis, Spur um Spur, weitet sich diese Geschichte zwangsläufig und enthüllt so, in jenem kollektiven Verbrechen nur die Zuspitzung eines sehr viel breitgefächerten Szenarios. Hier war eine Wirtschaftsmacht am Werk, die eine neue „verfluchte Rasse“ brauchte und eine solche in den schlecht beleumundeten sizilianischen Arbeitern („Dagos“) fand, eine Rasse, die die Stelle der befreiten Sklaven auf den Pflanzungen und Feldern einnehmen sollte. Eine transozeanische Deportation, die zu Zeiten Garibaldis konzipiert und von rassistisch gesinnten Wissenschaftlern, Landbesitzern, Regierenden während des Risorgimento befeuert wurde, welche allesamt von ihrem neuen Volk erschreckt waren, ein geheimes Zeugnis der Geburt eines neuen Italiens. Deaglio begibt sich mit den Gegenständen aus einem vergessenen Koffer auf die lange Reise hin zum Galgen in Tallulah: Das beunruhigende Gemälde des Antonello di Messina: die Ähnlichkeit der Augen und der Haut des Portraitierten mit denen der armen Lynchopfer; die Anzeichen ihres Umherschweifens zwischen Aufständen und Pogromen; die Utopie der Erde, der mythischen Gründung des „neuen Palermo“ an den Ufern des Mississippi, eine Brillantbrosche, die verschwindet. Wer und was hat diese fünf Underdog aus Cefalù getötet? »….das Buch hat mich stinksauer gemacht, denn beim Lesen wuchs in mir nachträglich himmelschreiende Empörung über den italienischen Staat und seine verantwortungslose Vorgehensweise in dieser Angelegenheit, vor allem aber wegen der ethnorassistischen Einstellung gegenüber uns, den Sizilianern.« (Santo Piazzese, bei einem Treffen mit Enrico Deaglio, Mai 2018, Palermo, Literaturfestival Una marina di libri).


6. Mai 2019 um 20h in der Volksbühne Berlin, (am U-Bahnhof Rosa-Luxemburg-Pl.) 
(Veranstaltung auf Französisch in Konsekutivübersetzung von Isolde Schmitt)  Eintritt € 14,-
Forum für neues politisches Denken mit Hélène Cixous...
in der Reihe Passagen Gespräche empfängt Passagen-Verleger PeterEngelmann die französische Schriftstellerin, Theatermacherin, Philosophin und Literaturwissenschaftlerin. Hélène Cixous zählt zu den großen Vordenkerinnen des Feminismus und ist Erfinderin einer Écriture feminine. Seit ihrer Kindheit, die sie als Tochter jüdischer Eltern im kolonialisierten Algerien verbrachte, ist sie mit den Mechanismen sozialer und politischer Gewalt vertraut. An der Schnittstelle vielfältiger sprachlicher, kultureller und sexueller Identitäten unterwandert ihr Schreiben patriarchale Strukturen und überschreitet die Grenzen festgefügter Ordnungen in spielerischer und poetischer Weise. Mit ihrem bekannten Essay Das Lachen der Medusa, der im Passagen Verlag erstmals auf Deutsch erschienen ist, wurde sie zur wichtigen Impulsgeberin eines weiblichen Schreibens, das bis heute feministische Debatten und Gender-Diskurse bestimmt. Verleger Peter Engelmann spricht mit ihr über ihr politisches Engagement, den zeitgenössischen Feminismus und das emanzipative Potenzial des Schreibens. Im Passagen Verlag erschienen bereits über zehn Bücher von Hélène Cixous: Eine deutsche Autobiographie (2019), Meine Homère ist tot... (2019), Osnabrück Hauptbahnhof nach Jerusalem (2018), Osnabrück (2017), Aus Montaignes Koffer (2017), Das Lachen der Medusa (2013) u.a. 
Dienstag, 16. April 2019 um 20 Uhr 30 in Berlin
Buchhändlerkeller, Carmenstr. 1, 10623 Berlin-Charlottenburg
Diskussion mit Ullrich Mies, Jochen Scholz und Uli Gellermann

Ullrich Mies (Hg.): Der Tiefe Staat schlägt zu
Wie die westliche Welt Krisen erzeugt und Kriege vorbereitet
978-3-85371-449-2, 280 Seiten, 19,90 Euro 
Näheres zum Buch: https://mediashop.at/buecher/der-tiefe-staat-schlaegt-zu/
Mittwoch, 3.4. ab 19.00 in der Akademie der Künste in Berlin-Tiergarten (S-Bellevue)

ANDRES VEIEL – STREITBARE ZEITBILDER
Andres Veiel gehört zu den bekanntesten Regisseuren und Stückeschreibern der Gegenwart. Seine Filme (u.a. Black Box BRD , Die Spielwütigen, Der Kick, Wer wenn nicht wir, Beuys) haben viel zur wachsenden Aufmerksamkeit für den Dokumentarfilm jenseits stereotyper Formate beigetragen. Anlässlich der Veröffentlichung des Buches "Andres Veiel - Streitbare Zeitbilder"  von Claudia Lenssen diskutiert Andres Veiel mit Andreas Dresen, einem Regisseur, der wie Veiel die Realität für die beste Ideengeberin hält. Wir erwarten eine spannende Diskussion über Wahrheit und Wirklichkeit hinter den filmischen Bildern und freuen uns auf Ihren Besuch. Claudia Lenssen moderiert das Gespräch.

Lenssen, Claudia
Andres Veiel
Zeitanalysen im Film und Theater
320 Seiten, viele Abb., br., 28,00 €
978-3-89472-717-8
Das Buch erscheint am 3. April. Für mehr Info bitte auf die Abbildung klicken.
Donnerstag, 28. März 2019, 17:00 Uhr, Seelen bewegt Stiftung  Maecenata (Bibliothek), Rungestraße 17 (Hinterhof), 10179 Berlin
Lesung und Gespräch mit Christiane Wirtz
Eine Veranstaltung der Seelen-Bewegt-Stiftung

Christiane Wirtz
Neben der Spur
Wenn die Psychose die soziale Existenz vernichtet
Eine Frau erzählt
250 S., br., € 22,00
978-3-8012- 0518-8
mehr
Sonntag, 24. März 2019, 11:00 Uhr, Erfurter Frühlingslese, Haus am Breitstrom, Meister-Eckehart-Str. 6, 99084 Erfurt
Lesung und Gespräch mit Franz Müntefering

Franz Müntefering
Unterwegs
Älterwerden in dieser Zeit
224 S., br., € 22,00
978-3-8012-0543-0
mehr

Leipziger Buchmesse 2019: 10x Hentrich & Hentrich bei "Leipzig liest" 
Donnerstag, 21. März 2019

12.00 - 12.30 Uhr 
Verlegerinnengespräch mit Nora Pester, Moderation: Olaf Koppe, neues deutschland
Halle 5, G 408

12.00 - 12.30 Uhr 
Daniel Ristau "Bruchstücke. Die Novemberpogrome in Sachsen 1938"
Sächsische Landeszentrale für politische Bildung, 
Halle 2 Stand D103/D101

15.00 - 15.30 Uhr 
Anja Schindler „Die drei Leben des Meir Schwartz. Das Schicksal meines Vaters“
Moderation: Olaf Koppe, neues deutschland, 
Halle 5, G 408

15.30 - 16.00 Uhr 
Ingo Fessmann „Imre Kertész und die Liebe der Deutschen“,
LVZ-Autorenarena, Halle 5, D100

18.00 Uhr 
Anja Schindler „Die drei Leben des Meir Schwartz. Das Schicksal meines Vaters“
Gaststätte „Goldene Höhe“, Virchowstraße 90 A, 04157 Leipzig

18.30 Uhr 
Julius H. Schoeps „Düstere Vorahnungen - Deutschlands Juden am Vorabend der Katastrophe (1933-1935)“
Einführung: Nora Pester, Moderation: Johanna Hohaus, 
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10, 04109 Leipzig.

21.00 - 22.00 Uhr 
Jüdische Lebenswelten, Julius H. Schoeps „Düstere Vorahnungen - Deutschlands Juden am Vorabend der Katastrophe (1933-1935)“, Moderation: Nora Pester, 
Ariowitsch Haus - Zentrum für Jüdische Kultur, Hinrichsenstraße 14, 04105 Leipzig

Freitag, 22. März 2019

18.00 - 18.30 Uhr 
Leipziger Büchermenschen stellen sich vor, Jüdische Literatur aus Leipzig, vorgestellt von der Verlegerin Dr. Nora Pester
„Rosen in einem verbotenen Garten“ und „Die drei Leben des Meir Schwartz“
Buchhandlung Hugendubel, Petersstraße 12-14, 04109 Leipzig

23.00 - 24.00 Uhr 
UV – die Lesung der unabhängigen Verlage, 
Dr. Nora Pester liest Anja Schindler „Die drei Leben des Meir Schwartz. Das Schicksal meines Vaters“
Moderation: Sabine Franke, 
Lindenfels Westflügel, Hähnelstraße 27, 04177 Leipzig

Samstag, 23. März 2019

15.00 Uhr
Jüdisches Leben in Deutschland - zwischen Aufbruch und Antisemitismus. 
Gespräch mit der Verlegerin Nora Pester, Moderation Marianne Küng-Vildebrand
BürgerInnenbüro Nordstern, Georg-Schumann-Straße 171, 04159 Leipzig. 


Veranstaltungen des Passagen Verlages, Wien auf der Leipziger Buchmesse 2019:

Donnerstag, 21. März, 13:30 Uhr
Übersetzerin Esther von der Osten liest aus 
Hélène Cixous und Cécile Wajsbrot „Eine deutsche Autobiographie"
Leseinsel junge Verlage | Halle 5 | Stand G200

Donnerstag, 21. März, 17:00 Uhr
Hellmut Flashar „Lust und Pflicht. Wege zum geglückten Leben“
Lesung des Autors
Forum Sachbuch | Halle 5 | Stand F401/G410

Freitag, 22. März, 11:30 Uhr
Gertrude Grossegger „zwirnen“
Lesung der Autorin
Österreich Kaffeehaus | Halle 4 | Stand D123/E210

Freitag, 22. März, 15:00 Uhr
Gertrude Grossegger „zwirnen“
Lesung der Autorin
Forum Literatur | Halle 4 | Stand F100



Besuchen Sie den Stand von Promedia bei der Leipziger Buchmesse 2019* , Halle 4/ Gang D - 206 
Donnerstag, 21. März bis Sonntag, 24. März 2019 in Leipzig 

*) Samstag, 23. März 2019 um 17 Uhr 30 Uhr in Leipzig
Leipziger Buchmesse, Forum Sachbuch, Halle 5/ F 401
Ullrich Mies (Hg.)
Der Tiefe Staat schlägt zu
Wie die westliche Welt Krisen erzeugt und Kriege vorbereitet
ISBN 978-3-85371-449-2, 280 Seiten, 19,90 Euro
Es spricht Ullrich Mies
Näheres zum Buch: https://mediashop.at/buecher/der-tiefe-staat-schlaegt-zu

*) Sonntag, 24. März 2019 um 12 Uhr 30 Uhr in Leipzig
Leipziger Buchmesse, "Die Bühne", Halle 5/ E 402
Winfried Wolf
Mit dem Elektroauto in die Sackgasse
Warum E-Mobilität den Klimawandel beschleunigt
ISBN 978-3-85371-450-8, 240 Seiten, 19,90 Euro
Es diskutiert Winfried Wolf
Näheres zum Buch: https://mediashop.at/buecher/mit-dem-elektroauto-in-die-sackgasse/

*) Sonntag, 24. März 2019 um 13 Uhr 30 Uhr in Leipzig
Leipziger Buchmesse, Forum Sachbuch, Halle 3/ E 201
Winfried Wolf
Mit dem Elektroauto in die Sackgasse
Warum E-Mobilität den Klimawandel beschleunigt
ISBN 978-3-85371-450-8, 240 Seiten, 19,90 Euro
Es diskutiert Winfried Wolf
Näheres zum Buch: https://mediashop.at/buecher/mit-dem-elektroauto-in-die-sackgasse/

*) Sonntag, 24. März 2019 um 13 Uhr 30 in Leipzig
Leipziger Buchmesse, Österreich Kaffehaus, Halle 4/ D 213
Alexandra Weiss/Erika Thurner
Johanna Dohnal und die Frauenpolitik der Zweiten Republik
Dokumente zu einer Pionierin des österreichischen Feminismus
Es liest und diskutiert Alexandra Weiss
ISBN 978-3-85371-454-6, 240 Seiten, gebunden, bebildert, 25.- Euro
Näheres zum Buch: https://mediashop.at/buecher/dokumente-zu-einer-pionierin-des-oesterreichischen-feminismus/


Verlag J.H.W. Dietz Nachf. auf der Leipziger Buchmesse 2019:

Freitag, 22. März 2019, Beginn: 19:00 Uhr, Friedrich-Ebert-Stiftung, Burgstraße 25, Leipzig
Im Rahmen von "Leipzig liest":
Marvin Oppong im Gespräch mit Antonie Rietzschel, Süddeutsche Zeitung
Marvin Oppong
Ewig anders
schwarz, deutsch, Journalist
192 S., br., € 20,00
978-3-8012-0542-3
mehr
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Samstag, 23. März 2019
Franz Müntefering stellt sein neues Buch vor:
Franz Müntefering
Unterwegs
Älterwerden in dieser Zeit
224 S., br., € 22,00
978-3-8012-0543-0
mehr zum Buch

15:00-15:25 Uhr: Messegelände, ARD-Bühne, Halle 3

15:45-15:15 Uhr: Messegelände, Neues Deutschland-Podium, Halle 5

16:30-17:00 Uhr: Messegelände, Leipziger Volkszeitung Autorenarena, Halle 5

19:00 Uhr: Friedrich-Ebert-Stiftung, Burgstraße 25, Leipzig

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Samstag, 23. März 2019, 16:00 Uhr
Die Blaue Stunde. Thema "Integration"
Podiumsdiskussion mit Marvin Oppong, Ferda Ataman (Ich bin von hier. Hört auf zu fragen, S. Fischer), Sineb El Masrar (Muslim-Men. Wer sie sind, was sie wollen, Herder) und Dilek Güngör (Ich bin Özlem, Verbrecher Verlag)
Moderation: Christine Watty, Deutschlandfunk Kultur
Blaues Sofa, Zentrale Glashalle, Messegelände Leipzig
Marvin Oppong
Ewig anders
schwarz, deutsch, Journalist
192 S., br., € 20,00
978-3-8012-0542-3
mehr


Büchner-Verlag auf der Leipziger Buchmesse 2019:
23. März 2019, 13.30 Uhr:
Reicher Pöbel - Über die Monster des Kapitalismus
Diskussion zwischen Björn Vedder (Autor des gleichnamigen Buches und Kulturphilosoph) und Wolfgang Ullrich (Kunsthistoriker). Moderation: Büchner-Verlag
Veranstaltungsort: Forum DIE UNABHÄNGIGEN, Halle 5, Stand H309
Mittwoch 20.03.19, 19:30 Haus am Waldsee e.V., Argentinische Allee 30, 14163 Berlin
Buchvorstellung mit Björn Vedder   -   Eintritt 7 Euro - Ermäßigt 5 Euro 

Björn Vedder
Reicher Pöbel
Über die Monster des Kapitalismus
160 S., br., € 18,00
978-3-96317-126-0
mehr

Montag, 11. März 2019, Beginn: 11:00 Uhr, Bundespressekonferenz,  Schiffbauerdamm 40/Ecke Reinhardstr. 55, 10117 Berlin
Anmeldung bitte an mareike.malzbender@dietz-verlag.de
Franz Müntefering, Bundesminister a.D. und Vorsitzender der  (Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren- Organisationen) + Dr. Reiner Klingholz, Direktor des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, 
stellen das Buch vor:

Franz Müntefering
Unterwegs
Älterwerden in dieser Zeit
224 S., br., € 22,00
978-3-8012-0543-0
mehr

Samstag, 9. März 2019 um 15 Uhr 45 in Berlin: Tagungswerk, Lindenstr. 85, 10969 Berlin
Chaos.Das neue Zeitalter der Revolutionen
978-3-85371-426-3, 240 Seiten, bebildert, 17,90 Euro

In seinem neuen Buch zeigt der Autor und frühere Grips -Dramaturg Fabian Scheidler, wie Klimachaos, »globale Apartheid« und die zunehmende Spaltung zwischen Arm und Reich die Menschheit an eine Wegscheide führen


Freitag, 8. März 2019, Beginn: 17:00 Uhr, Europäisches Integrationszentrum Rostock,  Mühlenstraße 9, 18055 Rostock
Autor Johannes Hillje im Gespräch mit Iris Hoffmann, MdEP für die SPD
Eine Diskussionen zur Europawahl (Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung)

Johannes Hillje
Plattform Europa
Warum wir schlecht über die EU reden und wie wir den Nationalismus mit einem neuen digitalen Netzwerk überwinden können
176 S., br., € 18,00
978-3-8012-0553-9
Informationen zum Buch
Mittwoch, 6. März 2019 ,  Beginn: 17:00 Uhr, Soziokulturelles Zentrum St. Spiritus,  Lange Straße 49/51, 17489 Greifswald
Björn Hacker - Weniger Markt, mehr Politik, Diskussionen zur Europawahl, Moderation: Simon Vaut

Björn Hacker
Weniger Markt, mehr Politik
Europa rehabilitieren
200 S., br., € 18,00
978-3-8012-0534-8
mehr

Mittwoch, 27. Februar 2019 um 18 Uhr in Leipzig
Villa Davignon, Friedrich Ebert-Str. 77, 04105 Leipzig
Kritik am Wesen der Migration
Es diskutieren: Hannes Hofbauer und Andreas Wehr

Dienstag, 26. Februar 2019 um 19 Uhr in Berlin
Seminarraum Elßholzstr. 13, 10781 Berlin

Hannes Hofbauer
Kritik der Migration
Wer profitiert und wer verliert
272 S., br., € 19,90
978-3-85371-441-6
Ist Migration grundsätzlich zu bejahen? Oder ist sie nicht vielmehr ein wichtiger Bestandteil von Ausbeutungsstrukturen? Die Näherin in einer bengalischen Bekleidungsfabrik erfüllt jedenfalls vergleichbare Funktionen im weltweiten Konkurrenzkampf wie der aus Asien nach Europa gekommene Migrant. Beide sind gezwungen, ihre Arbeitskraft extrem billig auf den Markt zu werfen. Doch während sich die Öffentlichkeit darüber einig ist, Weltmarktfabriken in Billiglohnländern zu kritisieren, umgibt den Import billiger ArbeiterInnen in die Zentren der Weltwirtschaft ein Mythos von Mobilität, die als fortschrittlich gilt. Das sozial, regional und kulturell zerstörerische Potenzial der Migration in den Herkunfts- und Zielländern gerät damit aus dem Blickfeld. Hannes Hofbauer gibt einen historischen Überblick über die großen Wanderungsbewegungen und ruft die Ursachen dafür in Erinnerung, die von Umweltkatastrophen über Kriege bis zu Krisen reichen, von denen die allermeisten menschlichen Eingriffen geschuldet sind. So zeichnen allein von westlichen Allianzen geführte Kriege für Millionen entwurzelte Menschen verantwortlich, die ebenso ihrer Lebensgrundlagen beraubt sind wie jene, die von ihrem Land vertrieben werden. Diesen Verwerfungen ist es geschuldet, dass ganze Generationen junger Menschen im globalen Süden, aber auch im Osten Europas ihre persönliche Zukunft in der Emigration sehen. Mit der Massenmigration aus der Peripherie werden die Folgen der weltweiten Ungleichheit nun auch in den europäischen Zentralräumen – negativ – spürbar. Deregulierungen am Arbeits- und Wohnungsmarkt erreichen neue Dimensionen. Eine politische Antwort darauf scheint nur die Rechte zu haben, indem sie statt einer notwendigen Kritik an der Migration die Migranten zu Sündenböcken macht. Die Linke hingegen sträubt sich, den strukturell zerstörerischen Charakter von Wanderungsbewegungen zu erkennen. Eine Kritik am Wesen der Migration und ihren Triebkräften sowie eine klare Benennung ihrer Opfer und Profiteure ist überfällig. 
Donnerstag, 7. Feb. 2019 um 20:30 Uhr, Eintritt: 5,- €

Prinz Eisenherz, Motzstr. 23, 10777 Berlin
Julian Mars liest aus seinem neuen Roman: "Lass uns von hier verschwinden"

Julian Mars
LASS UNS VON HIER VERSCHWINDEN
Roman /Albino
256 S., br., € 18,00
978-3-86300-259-6
Julian Mars hat schon mit seinem Debut »Jetzt sind wir jung« viel Furore gemacht. Sein zweiter Roman, »Lass uns von hier verschwinden«, bestätigt, was sich bereits angedeutet hat: Mars ist ein souveräner Erzähler, der mit Neugier, Witz und Einfühlvermögen vom schwulen Leben hier und heute erzählt.

Friedensnobelpreis 2018 für Denis Mukwege
Denis Mukwege, Gründer und Leiter des Panzi-Krankenhauses in Bukavu, ist weltweit zu einer Stimme der traumatisierten Frauen im Kongo geworden. Seit Jahren prangert der Arzt öffentlich die Gleichgültigkeit der internationalen Gemeinschaft an: Tausende von Frauen und Kindern wurden in den Kongo-Kriegen die Opfer brutaler Vergewaltigungen, und ihre Peiniger werden nicht zur Rechenschaft gezogen. Im Oktober 2012 entkam Denis Mukwege nur knapp einem Attentat; er ging ins Ausland und kehrte Anfang 2013 nach Bukavu zurück, um seine Arbeit fortzusetzen.
Das Buch über Preisträger Mukwege:

Birger Thureson
Die Hoffnung kehrt zurück
Der Arzt Denis Mukwege und sein Kampf gegen sexuelle Gewalt im Kongo
Herausgegeben von Deutschen Institut für Ärztliche Mission e. V.
160 S., br., € 14,90
978-3-95558-001-8
Der kongolesische Gynäkologe Denis Mukwege kämpft für die Wiederherstellung der Würde der vergewaltigten Frauen im Kongo. Ihre authentischen Berichte sind schmerzliche Zeugnisse brutaler Gewalt, sprechen aber auch von Lebenswillen und Lebensmut. Tausende Frauen sind systematischer sexueller Gewalt ausgesetzt, die ein Teil des Krieges im Ost-Kongo ist. Viele werden von ihren Familien verstoßen, weil sie als von den Feinden verunreinigt betrachtet werden. Um diesen traumatisierten Frauen medizinisch und psychisch zu helfen, hat der Gynäkologe Denis Mukwege in Bukavu das Panzi-Krankenhaus gegründet. In dem angeschlossenen Frauenzentrum Dorkas finden viele Frauen einen Ort der Heilung. Der schwedische Journalist Birger Thureson hat Denis Mukwege, Leiter des Panzi-Krankenhaus in Bukavu, und seine Patientinnen getroffen und ihre Geschichten aufgezeichnet. Informationen zu den Hintergründen des Bürgerkrieges im Ost-Kongo ergänzen das Buch. 
Montag, 5. November 2018 um 19 Uhr 30 in Neustrelitz

Kachelofenfabrik, Sandberg 3a, 17235 Neustrelitz
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Donnerstag, 8. November 2018 um 19 Uhr in Rostock
Peter-Weiss-Haus, Doberaner Str. 21, 18057 Rostock
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Freitag, 9. November 2018 um 20 Uhr in Greifswald
Koeppenhaus, Bahnhofstr. 4/5, 17489 Greifswald
Chaos. Das neue Zeitalter de Revolutionen,
978-3-85371-426-3, 240 Seiten, bebildert, 17,90 Euro

In seinem neuen Buch zeigt der Autor und frühere Grips -Dramaturg Fabian Scheidler, wie Klimachaos, »globale Apartheid« und die zunehmende Spaltung zwischen Arm und Reich die Menschheit an eine Wegscheide führen


Kritik der Migration:
Samstag, 10. November 2018 von 11 Uhr bis 16 Uhr in Berlin
Seminar mit Hannes Hofbauer, Andreas Wehr, Michael Esch und Hans Thie
Marx-Engels-Zentrum Berlin, Spielhagenstr. 13, 10585 Berlin-Charlottenburg
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Mittwoch, 21. November 2018 um 15 Uhr in Dresden, 
Säulensaal der Alten Mensa, Mommsenstraße 13, 01069 Dresden
Präsentationen des neu erschienenen Buches:

Hannes Hofbauer
Kritik der Migration
Wer profitiert und wer verliert
272 S., br., € 19,90
978-3-85371-441-6
Ist Migration grundsätzlich zu bejahen? Oder ist sie nicht vielmehr ein wichtiger Bestandteil von Ausbeutungsstrukturen? Die Näherin in einer bengalischen Bekleidungsfabrik erfüllt jedenfalls vergleichbare Funktionen im weltweiten Konkurrenzkampf wie der aus Asien nach Europa gekommene Migrant. Beide sind gezwungen, ihre Arbeitskraft extrem billig auf den Markt zu werfen. Doch während sich die Öffentlichkeit darüber einig ist, Weltmarktfabriken in Billiglohnländern zu kritisieren, umgibt den Import billiger ArbeiterInnen in die Zentren der Weltwirtschaft ein Mythos von Mobilität, die als fortschrittlich gilt. Das sozial, regional und kulturell zerstörerische Potenzial der Migration in den Herkunfts- und Zielländern gerät damit aus dem Blickfeld. Hannes Hofbauer gibt einen historischen Überblick über die großen Wanderungsbewegungen und ruft die Ursachen dafür in Erinnerung, die von Umweltkatastrophen über Kriege bis zu Krisen reichen, von denen die allermeisten menschlichen Eingriffen geschuldet sind. So zeichnen allein von westlichen Allianzen geführte Kriege für Millionen entwurzelte Menschen verantwortlich, die ebenso ihrer Lebensgrundlagen beraubt sind wie jene, die von ihrem Land vertrieben werden. Diesen Verwerfungen ist es geschuldet, dass ganze Generationen junger Menschen im globalen Süden, aber auch im Osten Europas ihre persönliche Zukunft in der Emigration sehen. Mit der Massenmigration aus der Peripherie werden die Folgen der weltweiten Ungleichheit nun auch in den europäischen Zentralräumen – negativ – spürbar. Deregulierungen am Arbeits- und Wohnungsmarkt erreichen neue Dimensionen. Eine politische Antwort darauf scheint nur die Rechte zu haben, indem sie statt einer notwendigen Kritik an der Migration die Migranten zu Sündenböcken macht. Die Linke hingegen sträubt sich, den strukturell zerstörerischen Charakter von Wanderungsbewegungen zu erkennen. Eine Kritik am Wesen der Migration und ihren Triebkräften sowie eine klare Benennung ihrer Opfer und Profiteure ist überfällig. 

Mittwoch, 17. Oktober 2018 um 19 Uhr 30 in Magdeburg, Stadtbibliothek Magdeburg, Breiter Weg 109, 39104 Magdeburg
Lesung und Diskussion mit dem Autor:
Chaos. Das neue Zeitalter de Revolutionen
978-3-85371-426-3, 240 Seiten, bebildert, 17,90 Euro

In seinem neuen Buch zeigt der Autor und frühere Grips -Dramaturg Fabian Scheidler, wie Klimachaos, »globale Apartheid« und die zunehmende Spaltung zwischen Arm und Reich die Menschheit an eine Wegscheide führen


Donnerstag, 11. Oktober 2018 um 18 Uhr 30 in Wittenberg, Evangelische Akademie, Schloßplatz 1d, 06886 Wittenberg
Lesung und Diskussion mit dem Autor:
Chaos. Das neue Zeitalter de Revolutionen
978-3-85371-426-3, 240 Seiten, bebildert, 17,90 Euro

In seinem neuen Buch zeigt der Autor und frühere Grips -Dramaturg Fabian Scheidler, wie Klimachaos, »globale Apartheid« und die zunehmende Spaltung zwischen Arm und Reich die Menschheit an eine Wegscheide führen



Ausstellungseröffnung 22. September 2018, 11 Uhr
Anmeldung erbeten unter veranstaltungen@steglitz-museum.de
Ausstellung: „A classicist known throughout the world“
23.09.2018 - 30.06.2019 Steglitz Museum, Berlin, Eintritt frei
„A classicist known throughout the world“
Dem Altertumswissenschaftler Eduard Norden (1868-1941) zum 150. Geburtstag
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 15-18 Uhr | Sonntag 15-18 Uhr
Steglitz Museum, Drakestraße 64A, 12205 Berlin, Bus M11 Haltestelle Holbeinstraße
Tel.: 030 83 32 109, E-Mail: info@heimatverein-steglitz.de, www.steglitz-museum.de

Schlunke, Olaf
Eduard Norden
Altertumswissenschaftler von Weltruf und „halbsemitischer Friese“
76 Seiten, Abb., Broschur,  € 8,90 
978-3-95565-175-6
Als „halbsemitischen Friesen“ führte 1887 der Bonner Philologe Hermann Usener den Studenten Eduard Norden (1868-1941) bei seinem Berliner Kollegen Diels ein. Norden, Enkel eines Rabbiners und Sohn eines angesehenen Arztes und aktiven Mitglieds der Synagogengemeinde im ostfriesischen Emden, hatte kurz zuvor die Konversion vollzogen. Seine steile akademische Laufbahn als Altertumswissenschaftler und Verfasser maßstabsetzender Werke sollte ihn auf einen der begehrten Lehrstühle der Berliner Universität und bis zum Rektorat führen. Unter dem Eindruck der nationalsozialistischen Rassengesetzgebung musste Norden erleben, wie er zum Bürger zweiter Klasse deklariert und schrittweise aus der wissenschaftlichen Gemeinschaft Deutschlands ausgeschlossen wurde. Am Ende stand der Gang ins Schweizer Exil.
21.09.2018 11:00 Universität Greifswald - Enthüllung der Gedenktafel
Festakt des Historischen Instituts anläßlich des 150. Geburtstags von Eduard Norden
Festvortrag Olaf Schlunke (Berlin): Der Latinist Eduard Norden in Greifswald
Universität Greifswald, Domstraße 9a, Hörsaal 2.05

Schlunke, Olaf
Eduard Norden
Altertumswissenschaftler von Weltruf und „halbsemitischer Friese“
76 Seiten, Abb., Broschur,  € 8,90 
978-3-95565-175-6
Als „halbsemitischen Friesen“ führte 1887 der Bonner Philologe Hermann Usener den Studenten Eduard Norden (1868-1941) bei seinem Berliner Kollegen Diels ein. Norden, Enkel eines Rabbiners und Sohn eines angesehenen Arztes und aktiven Mitglieds der Synagogengemeinde im ostfriesischen Emden, hatte kurz zuvor die Konversion vollzogen. Seine steile akademische Laufbahn als Altertumswissenschaftler und Verfasser maßstabsetzender Werke sollte ihn auf einen der begehrten Lehrstühle der Berliner Universität und bis zum Rektorat führen. Unter dem Eindruck der nationalsozialistischen Rassengesetzgebung musste Norden erleben, wie er zum Bürger zweiter Klasse deklariert und schrittweise aus der wissenschaftlichen Gemeinschaft Deutschlands ausgeschlossen wurde. Am Ende stand der Gang ins Schweizer Exil.

Dienstag, 19. Juni 2018 um 20 Uhr 30 im Buchhändlerkeller, Carmenstr. 1, 10623 Berlin - Buchvorstellung: 

Chaos. Das neue Zeitalter de Revolutionen, 978-3-85371-426-3.240 S., 17,90 € 

In seinem neuen Buch zeigt der Autor und frühere Grips -Dramaturg Fabian Scheidler, wie Klimachaos, »globale Apartheid« und die zunehmende Spaltung zwischen Arm und Reich die Menschheit an eine Wegscheide führen


Mi 06.06.2018: Buchpremiere NOVOFLOT:

NOVOFLOT
Die 15. Spielzeit
Herausgegeben von Malte Ubenauf und Dörte Wolter
200 ., zahlr. Abb., br., € 25,00
978-3-95749-142-8
Seit 2002 untersucht die Berliner Opernkompanie NOVOFLOT verdeckte und kaum beachtete Dimensionen der Gattung Oper und zeigt die oft mehrteiligen Ergebnisse ihrer Forschungen auf Volksbühnen, Trabrennbahnen, Brachflächen, in Radialsystemen, mobilen Opernhausarchitekturen sowie halbversunkenen Kirchen im öffentlichen Raum. Die Vielfalt des bisher mehr als zwanzig Inszenierungen umfassenden Musiktheaterschaffens der 2014 mit dem george tabori preis ausgezeichneten Opernkompanie um Sven Holm (Regie), Vicente Larraiaga (Musikalische Leitung). Dörte Wolter (Produktionsleitung) sowie Sebastian Bark /Malte Ubenauf (Dramaturgie) zeigt nun ein reich bebilderter Band zum 15. Jubiläum des frei produzierenden Ensembles.
Einar & Bert Theaterbuchhandlung, Winsstraße 72, 10405 Berlin
Beginn 19.00 Uhr, Eintritt frei, Reservierung unter info@einar-und-bert.de
Samstag, 26. Mai, 14.30 Uhr, Lesung mit Eva Lezzi aus "Die Jagd nach dem Kidduschbecher" auf dem Festival 70 Jahre Israel, Station Berlin /U-Bahnhof Gleisdreieck, Eintritt frei ab 12 Uhr

Eva Lezzi
Die Jagd nach dem Kidduschbecher
jüdisch-muslimische Jugendroman
Link zu weiteren Informationen zum Buch: http://www.tell-online.de/abx-kinderbuch.html#-163-lezzi-kidduschbecher-
... Albert Tullio Lieberg
Der Systemwechsel
Utopie oder existenzielle Notwendigkeit?
120 S., br., € 17,00
978-3-96317-105-5
Revolution oder Evolution? Konsumwahn, Stress, Verdummung, Umweltzerstörung, Kriege, Ungerechtigkeit, Unterdrückung, Ausgrenzung und Vereinsamung - dies sind nur einige Aspekte unserer globalen Wirklichkeit. Um die Fehlentwicklungen und Missstände unserer Evolution auf Dauer überwinden zu können, brauchen wir einen tiefgreifenden, vielleicht sogar radikalen Systemwechsel. Das hier skizzierte Modell der Gesamtgesellschaftlichen Modernen stellt sich dieser Herausforderung. Lieberg erarbeitet eine konkrete alternative Gesellschaftsoption. Er geht damit über die bekannte Materialismus- und Kapitalismuskritik hinaus, verliert sich nicht in der Betrachtung isolierter Reformansätze, sondern wagt ohne Tabus die Formulierung eines ganz- heitlichen politischen Ansatzes. Weite Teile der Weltbevölkerung sehnen sich nach Vorschlägen für fundamentale Veränderungen in unserer Gesellschaft - dieses Buch möchte nicht nur einen konkreten Beitrag dazu leisten, sondern damit auch eine konstruktive Debatte einleiten. 
Lesung am 31 Mai: Cafe Il Barettino, 0176-21017951, Reuterstrasse 59, 12047 Berlin
"Albert T. Lieberg hat ein kluges, hochaktuelles Buch verfasst. Seine Analyse der neoliberalen Wahnidee und des Konsumterrors der Warengesellschaft ist bestechend. 
Es gibt keine Ohnmacht in der Demokratie. 
Lieberg zeigt den Weg zur dringend notwendigen Entmonetarisierung der gesellschaftlichen Verhältnisse.und zur Befreiung des Identitätsbewusstseins im Menschen." 
Jean Ziegler,...
Autor des Buches "Der schmale Grat der Hoffnung"...
und Vizepräsident des Beratenden Ausschusses des UNO-Menschenrechtsrates....

... Albert Tullio Lieberg
Der Systemwechsel
Utopie oder existenzielle Notwendigkeit?
120 S., br., € 17,00
978-3-96317-105-5
Revolution oder Evolution? Konsumwahn, Stress, Verdummung, Umweltzerstörung, Kriege, Ungerechtigkeit, Unterdrückung, Ausgrenzung und Vereinsamung - dies sind nur einige Aspekte unserer globalen Wirklichkeit. Um die Fehlentwicklungen und Missstände unserer Evolution auf Dauer überwinden zu können, brauchen wir einen tiefgreifenden, vielleicht sogar radikalen Systemwechsel. Das hier skizzierte Modell der Gesamtgesellschaftlichen Modernen stellt sich dieser Herausforderung. Lieberg erarbeitet eine konkrete alternative Gesellschaftsoption. Er geht damit über die bekannte Materialismus- und Kapitalismuskritik hinaus, verliert sich nicht in der Betrachtung isolierter Reformansätze, sondern wagt ohne Tabus die Formulierung eines ganz- heitlichen politischen Ansatzes. Weite Teile der Weltbevölkerung sehnen sich nach Vorschlägen für fundamentale Veränderungen in unserer Gesellschaft - dieses Buch möchte nicht nur einen konkreten Beitrag dazu leisten, sondern damit auch eine konstruktive Debatte einleiten. 
Lesung am 26 Mai: Buchhandlung Mondlicht, Oranienstrasse 14, 10999 Berlin
"Albert T. Lieberg hat ein kluges, hochaktuelles Buch verfasst. Seine Analyse der neoliberalen Wahnidee und des Konsumterrors der Warengesellschaft ist bestechend. 
Es gibt keine Ohnmacht in der Demokratie. 
Lieberg zeigt den Weg zur dringend notwendigen Entmonetarisierung der gesellschaftlichen Verhältnisse.und zur Befreiung des Identitätsbewusstseins im Menschen." 
Jean Ziegler,...
Autor des Buches "Der schmale Grat der Hoffnung"...
und Vizepräsident des Beratenden Ausschusses des UNO-Menschenrechtsrates....


Buchpremiere Dienstag 08.05.2018:
Theater am Rand
Vorstellungsbuch 2 – Bilder zum 20. Geburtstag, herausgegeben von Tobias Morgenstern
Taschenbuch mit zahlreichen farbigen Abbildungen, 96 Seiten, € 10,00
Zollbrücke im Oderbruch. Ein Ort am Ende der Welt? Nein, ein Ort für Anfänge. Am Anfang war die Idee für ein Theater. Das Theater am Rand. Verwirklicht von dem Musiker Tobias Morgenstern und dem Schauspieler Thomas Rühmann. Im Wohnzimmer des Musikers beginnt hier eine Geschichte, die nun schon seit 20 Jahren weitererzählt wird und mit Worten und Klängen längst ein eigenes kühnes Theatergebäude füllt. Umgeben von rauer poetischer Natur werden im Theater am Rand mit vielen Mitstreitern unermüdlich neue Anfänge gewagt: Neue eigene Stücke, neue Gastspiele, neue Räume, neue Fragen an die Kunst und zum Miteinander und Überleben der Menschen. Eigensinnig und leise, was zu genauem Zuhören zwingt – auch das ein neuer Anfang im sonst ohrenbetäubenden Lärm der sich gefährlich schnell drehenden Welt. Das neue Vorstellungsbuch, das zum 20. Geburtstag des Theaters am Rand erscheint, bietet mit vielen Fotos, Bildern und hintergründigen Texten kostbare Momente eines fortdauernden Aufbruchs.
Einar & Bert Theaterbuchhandlung, Winsstraße 72, 10405 Berlin
Beginn 19.30 Uhr, Eintritt frei, Reservierung unter info@einar-und-bert.de
Donnerstag, 26.04.2018, 19.30 Uhr
Ein Abend für Dimiter Gotscheff 
Der verliebte Partisan. Ein Abend für Dimiter Gotscheff mit Almut Zilcher, Samuel Finzi, Wolfram Koch und Mark Lammert
Ein Abend für den bedeutenden Theaterkünstler Dimiter Gotscheff, der an diesem Tag 75 Jahre alt geworden wäre. Berühmt wurde der bulgarische Theaterregisseur vor allem durch seine Theaterarbeiten am Deutschen Theater Berlin, der Volksbühne Berlin, am Thalia Theater Hamburg, am Burgtheater in Wien. Zuletzt feierte seine Inszenierung von Heiner Müllers Zement im Münchener Residenztheater im Mai 2013 eine umjubelte Premiere. Er verstarb im Oktober 2013 in Berlin.
Einar & Bert Theaterbuchhandlung, Winsstraße 72, 10405 Berlin
Beginn 19.30 Uhr, Eintritt EUR 8,00 / EUR 5,00,  Reservierung unter info@einar-und-bert.de

... Albert Tullio Lieberg
Der Systemwechsel
Utopie oder existenzielle Notwendigkeit?
120 S., br., € 17,00
978-3-96317-105-5
Revolution oder Evolution? Konsumwahn, Stress, Verdummung, Umweltzerstörung, Kriege, Ungerechtigkeit, Unterdrückung, Ausgrenzung und Vereinsamung - dies sind nur einige Aspekte unserer globalen Wirklichkeit. Um die Fehlentwicklungen und Missstände unserer Evolution auf Dauer überwinden zu können, brauchen wir einen tiefgreifenden, vielleicht sogar radikalen Systemwechsel. Das hier skizzierte Modell der Gesamtgesellschaftlichen Modernen stellt sich dieser Herausforderung. Lieberg erarbeitet eine konkrete alternative Gesellschaftsoption. Er geht damit über die bekannte Materialismus- und Kapitalismuskritik hinaus, verliert sich nicht in der Betrachtung isolierter Reformansätze, sondern wagt ohne Tabus die Formulierung eines ganz- heitlichen politischen Ansatzes. Weite Teile der Weltbevölkerung sehnen sich nach Vorschlägen für fundamentale Veränderungen in unserer Gesellschaft - dieses Buch möchte nicht nur einen konkreten Beitrag dazu leisten, sondern damit auch eine konstruktive Debatte einleiten. 
BUCHVORSTELLUNG am 28.3. um 18 Uhr im Cafe Tietz & Cie. 
Potsdamer Str. 77, 10785 Berlin–Mitte
"Albert T. Lieberg hat ein kluges, hochaktuelles Buch verfasst. Seine Analyse der neoliberalen Wahnidee und des Konsumterrors der Warengesellschaft ist bestechend. 
Es gibt keine Ohnmacht in der Demokratie. 
Lieberg zeigt den Weg zur dringend notwendigen Entmonetarisierung der gesellschaftlichen Verhältnisse.und zur Befreiung des Identitätsbewusstseins im Menschen." 
Jean Ziegler,...
Autor des Buches "Der schmale Grat der Hoffnung"...
und Vizepräsident des Beratenden Ausschusses des UNO-Menschenrechtsrates....

Die Standnummern von Tells Verlage auf der Leipziger Buchmesse:
In der Halle 2
Edition Pastorplatz F 105
 

 

In der Halle 3
Glückschuh C 306
Razamba D 213
Theater der Zeit F 216

 

In der Halle 4
Kameru C 300
Promedia D 206
 

 


In der Halle 5
Dagyeli G 402
Dietz G 402
Hentrich F 113
Klartext G 409
Papyrossa K 302
Passagen G 306
Schüren G 409

*) Dienstag, 13. März 2018 um 19 Uhr in Berlin
Katholische Sozialakademie, Hannoversche Str. 5, 10115 Berlin
Susanne Kaiser: Die neuen Muslime. Warum junge Menschen zum Islam konvertieren
ISBN: 978-3-85371-437-9, 208 Seiten, 17,90 Euro
Näheres zum Buch: https://mediashop.at/buecher/die-neuen-muslime/ 

*) Donnerstag, 15. März bis Sonntag, 18. März 2018 in Leipzig
Messegelände, Halle 4, Stand D 206
PROMEDIA AUF DER BUCHMESSE LEIPZIG

*) Freitag, 16. März 2018 um 13 Uhr 30 in Leipzig
Leipziger Buchmesse, Österreich-Kaffeehaus, Halle 4, Stand D 213
Martin Ehrenhauser: Die Geldroboter. Wie Hochfrequenzmaschinen unser Erspartes einkassieren ...
ISBN: 978-3-85371-435-5, 240 Seiten, 17,90 Euro
Näheres zum Buch: https://mediashop.at/buecher/die-geldroboter/

*) Freitag, 16. März 2018 um 15 Uhr in Leipzig
Leipziger Buchmesse, Forum Sachbuch, Halle 5, Stand C 200
Andrea Komlosy: Grenzen. Räumliche und soziale Trennlinien im Zeitenlauf
ISBN: 978-3-85371-434-8, 248 Seiten, 19,90 Euro
Näheres zum Buch: https://mediashop.at/buecher/grenzen/

*) Freitag, 16. März 2018 um 16 Uhr in Leipzig
Leipziger Buchmesse, Stand der IG AutorInnen, Halle 4
Martin Ehrenhauser: Die Geldroboter. Wie Hochfrequenzmaschinen unser Erspartes einkassieren ...
ISBN: 978-3-85371-435-5, 240 Seiten, 17,90 Euro
Näheres zum Buch: https://mediashop.at/buecher/die-geldroboter/

*) Freitag, 16. März um 19 Uhr 30 in Leipzig
Studio Nick Putzmann, Karl Heine-Str. 85 b, 04229 Leipzig
Fabian Scheidler: Chaos. Das neue Zeitalter der Revolutionen
ISBN: 978-3-85371-426-3, 240 Seiten, 17,90 Euro
Näheres zum Buch: https://mediashop.at/buecher/chaos/

*) Samstag, 17. März 2018 um 14 Uhr 30 in Leipzig
Leipziger Buchmesse, Stand der IG AutorInnen, Halle 4
Andrea Komlosy: Grenzen. Räumliche und soziale Trennlinien im Zeitenlauf
ISBN: 978-3-85371-434-8, 248 Seiten, 19,90 Euro
Näheres zum Buch: hhttps://mediashop.at/buecher/grenzen/

*) Samstag, 17. März 2018 um 15 Uhr 30 in Leipzig
Leipziger Buchmesse, "Die Bühne", Halle 5, Stand E 402
Andrea Komlosy: Thema Arbeitsmarkt. "No border" versus "Grenzen zu"
ISBN: 978-3-85371-434-8, 248 Seiten, 19,90 Euro
Näheres zum Buch: https://mediashop.at/buecher/grenzen/

*) Sonntag, 18. März 2018 um 12 Uhr 30 in Leipzig
Leipziger Buchmesse, Leseinsel Religion, Halle 3, Stand A 200
Susanne Kaiser: Die neuen Muslime. Warum junge Menschen zum Islam konvertieren
ISBN: 978-3-85371-437-9, 208 Seiten, 17,90 Euro
Näheres zum Buch: https://mediashop.at/buecher/die-neuen-muslime/


Zahlreiche Lesungen mit PapyRossa-Autoren
im Rahmen der Leipziger Buchmesse auf dem Messegelände:

Georg Auernheimer
Wie Flüchtlinge gemacht werden
Über Fluchtursachen und Fluchtverursacher
Sa., 17.3. | 10.30 Uhr
Forum Sachbuch Halle 5
Halle 5, Stand C200
----------------------
Richard Sorg
Dialektisch denken
Orientierung in einer widersprüchlichen Welt
Sa., 17.3. | 11.00 Uhr
Die Bühne
Halle 5, Stand E402
----------------------
Stefan Bollinger
Lenin: Theoretiker, Stratege, marxistischer Realpolitiker 
Angefeindet, bekämpft, verteufelt
Sa., 17.3. | 12.30 Uhr
Die Bühne
Halle 5, Stand E402
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Klaus Müller
Lohnarbeit und Arbeitslohn
Woran bemisst sich, ob ein Lohn gerecht ist?
Sa., 17.3. | 13.00 Uhr
Die Bühne 
Halle 5, Stand E402
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Andreas Wehr
Europa, was nun?
Zu den Gründen der diversen Krisen in der EU
Sa., 17.3. | 15.00 Uhr
Forum Sachbuch Halle 5
Halle 5, Stand C200
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Jörg Kronauer
Meinst Du, die Russen wollen Krieg?
Russland, der Westen und der neue Kalte Krieg
So., 18.3. | 11.00 Uhr
Forum Sachbuch Halle 5 
Halle 5, Stand C200
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Glenn Jäger
In den Sand gesetzt
Katar, die FIFA und die Fußball-WM 2022
So., 18.3. | 11.30 Uhr
Die Bühne
Halle 5, Stand E402
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Alle Bücher sind am PapyRossa-Stand (Halle 5, K302) während der Messe ausgestellt. Zudem besteht, die Möglichkeit, mit Autor/inn/en ins Gespräch zu kommen.


Nächste Veranstaltung mit Passagen-Verleger Engelmann
Alain Badiou kommt nach Dresden
Passagen Gespräch mit Alain Badiou und Peter Engelmann
Mittwoch, 14. März 2018, 20.00 Uhr
Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
Zellescher Weg 18 | 01069 Dresden
Eine Kooperation des Passagen Verlages mit der Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden.

 Alain Badiou kommt in die Volksbühne Berlin
Passagen Gespräch mit Alain Badiou und Peter Engelmann
Vor dem Hintergrund aktueller politischer Entwicklungen diskutieren Alain Badiou und Peter Engelmann die Bedeutung des Theaters in der heutigen Zeit. Als Ort, an dem sich Politik jenseits der parlamentarischen Demokratie wirklich zu ereignen vermag, besitzt das wahre Theater ein besonderes kritisches Potenzial. Es entzieht sich der Logik der Repräsentation und verführt zum Denken, indem es den Blick auf ein Reales eröffnet.
Freitag, 16. März 2018, 20.00 Uhr
Volksbühne Berlin | Großes Haus
Linienstraße 227 | 10178 Berlin
Eine Kooperation des Passagen Verlages mit der Volksbühne Berlin.


März 2018 im Rahmen von 100 Jahre Gegenwart: Rimini Protokoll Aufführungen von Staat 1-4 im Haus der Kulturen der Welt, John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin:
Rimini Protokoll
Staat 1-4
Phänomene der Postdemokratie
Herausgegeben von Imanuel Schipper von Rimini Protokoll in Kooperation mit dem Haus der Kulturen der Welt, Berlin
204 S., zahlr. Abb., br., € 22,00
978-3-95749-133-6
Was stimmt an der Befürchtung, dass PR-Strategen und privat finanzierte Beratungs- und Anwaltteams die Steuerung einer immer globaler agierenden Gesellschaft den Händen der Politiker entreißen? Besteht der Staat in seiner neoliberalen Ausprägung nur noch aus formellen, aber schwachen Hülsen? Ist Demokratie nur noch ein Name für etwas, das wir gar nicht mehr wollen - obwohl wir es eigentlich gerne hätten? In den vier hier präsentierten Theaterproduktionen Staat 1-4 (,‚Top Secret International', „Gesellschaftsmodell Großbaustelle", „Träumende Kollektive. Tastende Schafe" und „Weltzustand Davos') zeigt Rimini Protokoll interaktive szenische Ergebnisse einer Recherchereise an den Rändern des demokratisch legitimierten Staates. 
Chaos. Das neue Zeitalter de Revolutionen
Berlin-Premiere: Buchvorstellung Do, 15.02.2018, 19.30 Uhr GRIPS-Theater Hansaplatz, Altonaer Str. 22, 10557 Berlin · Karten 8.00 €, 4.00 € ermäßigt
In seinem neuen Buch zeigt der Autor und frühere Grips -Dramaturg Fabian Scheidler, wie Klimachaos, »globale Apartheid« und 
die zunehmende Spaltung zwischen Arm und Reich die Menschheit an eine Wegscheide führen.
Fabian Scheidler (Autor) und Harald Schumann (Tagesspiegel) diskutieren. Moderation: Daniel Leisegang

Verleger Peter Engelmann...
Nächste Veranstaltung mit Passagen-Verleger Engelmann: Jean-Luc Nancy 
in der Reihe Passagen Gespräche empfängt Engelmann den französischen Philosophen Nancy, 
geboren 1940, emeritierter Professor für Philosophie der Université Marc Bloch in Straßburg, 
lehrt Politische Philosophie und Medienästhetik an der European Graduate School in Saas-Fee. 
Peter Engelmann ist Verleger, Philosoph und Herausgeber zahlreicher Texte französischer 
Philosophen der Postmoderne und der Dekonstruktion.       Eintritt  € 10,-
16. Januar 2018 um 20 Uhr in der Volksbühne Berlin
https://www.volksbuehne.berlin/de/programm/2321/passagen-gespraech-peter-engelmann-jean-luc-nancy


Nur bei uns: Feinste Kunst-Doppelkarten der Firma Pomegranate (Granatapfel), USA


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